
San Francisco de Macaira
San Francisco de Macaira ist eine Gemeinde im Bundesstaat Guárico im Zentrum von Venezuela. Der Ort wurde 1594 gegründet und liegt in einem Gebiet mit tropischem Klima. Die Region, in der sich das Dorf befindet, war ursprünglich von indigenen Völkern bewohnt, bevor die Spanier im 16. Jahrhundert das Gebiet kolonisierten. Venezuela erlangte 1811 seine Unabhängigkeit von Spanien und wurde 1830 eine eigenständige Nation. Politisch und wirtschaftlich hat Venezuela seitdem viele Veränderungen durchgemacht. Meilensteine waren die Einführung von demokratischen Institutionen und die Entdeckung von Ölreserven in den 1920er Jahren. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Region Guárico hauptsächlich durch den Anbau von Kaffee, Zuckerrohr und Viehzucht.
Heute ist San Francisco de Macaira bekannt für die umliegenden Naturparks wie den Nationalpark Aguaro-Guariquito und den Naturpark Macaira. Aufgrund des Klimas und der landschaftlichen Schönheit zieht die Region viele einheimische Touristen an. San Francisco de Macaira ist auch bekannt für seine Psychiatrien „Buena Vista“ und „La Vega“, die sich um Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmern. Die jüngsten Entwicklungen haben das Leben der Menschen in der Region stark beeinflusst. Leider haben diese Einrichtungen in den letzten Jahren Schwierigkeiten gehabt, ihre Patienten angemessen zu versorgen. Aus diesem Grund hat sich der Verein „Pueblo Global“ dazu entschlossen, die Lebensmittelversorgung dieser Menschen sicherzustellen.
Impressionen aus Macaira







Über Venezuela
Venezuela durchlebte in den letzten Jahren eine schwere Wirtschaftskrise und eine hohe Inflation, die zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen führte. Die Ursachen dieser Krise sind vielschichtig, aber einige der wichtigsten Faktoren sind der Rückgang der Ölpreise, die sinkende Produktion von Öl und anderen Gütern, Korruption, die verhängte Wirtschaftsblockade und die innenpolitischen Spannungen im Land.
Die Inflation in Venezuela erreichte im Jahr 2018 eine unglaubliche Höhe von über 1.000.000 Prozent. Dies führte dazu, dass viele Menschen Schwierigkeiten hatten, sich grundlegende Dinge wie Nahrungsmittel und Medikamente leisten zu können. Die Krise hat auch zu einem Anstieg der Armut und der Arbeitslosigkeit im Land geführt.
In diesem schwierigen Kontext versucht der Verein „Pueblo Global“, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen zu leisten, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Situation auf Hilfe angewiesen sind.
